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Satzung des Sportclubs Baldham-Vaterstetten e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der am 15.05.1955 gegründete Verein führt den Namen „Sportclub Baldham-Vaterstetten e.V.".

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Vaterstetten/Ortsteil Baldham und ist im Vereinsregister eingetragen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Die Vereinsfarben sind weiß, rot und grün.

(5) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V.. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt. In gleicher Weise wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zu den jeweiligen Fachverbänden der Abteilung, denen das Mitglied angehört, vermittelt, sofern der Verein Mitglied der betreffenden Fachverbände ist.

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

(1) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und bekennt sich zu den Grundsätzen des Amateursportes.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und - in ihrer Eigenschaft als Mitglieder - auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Fachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

(3) Der Verein sieht seine Aufgaben in der Förderung und Entwicklung des Breitensports, der der Steigerung und der Erhaltung der Leistungskraft dient, sowie des Leistungs- und Hochleistungsportes als gesunde Weiterentwicklung des Breitensportes, die sich beide bedingen und ergänzen. Durch Pflege und Förderung des Sports soll jedem Mitglied die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und eine gesunde Entwicklung seiner körperlichen und geistigen Kräfte ermöglicht werden.

§ 3 Vereinstätigkeit

(1) Die Verwirklichung des Vereinszwecks sieht der Verein insbesondere in

- Abhaltung eines geordneten Turn-, Sport- und Spielbetriebes,
- Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen,
- sachgemäße Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern.
- Herausgabe einer Vereinszeitung.

(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsent-schädigung - auch über den Höchstsätzen nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.

(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..

(7) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(8) Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.

(3) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, so besteht kein Widerspruchsrecht.

(4) Die Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.

(5) Mitglieder die das 18. Lebensjahr vollendet haben, haben passives Wahlrecht.

(6)Mitglieder die das 18. Lebensjahr vollendet haben, haben in den Mitgliederversammlungen Stimmrecht. Mitglieder die das 16. Lebensjahr vollendet haben, haben in den Abteilungsversammlungen Stimmrecht.

(7) Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, auch wenn sie bisher nicht Vereinsmitglieder waren. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten der übrigen Mitglieder, sind jedoch von jeglicher Beitragszahlung befreit.

(8) Die Mitglieder sind verpflichtet zur Förderung und Unterstützung der Bestrebungen und Ziele des Vereins, zur Einhaltung und Beachtung der Vereinssatzung sowie der Beschlüsse der Organe und Gremien des Vereins, zur pfleglichen Behandlung der vorhandenen Geräte und Anlage und zur Zahlung der festgesetzten Beiträge.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden automatisch etwaig von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.

(2) Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten möglich.

(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,

a) wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist,

b) wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,

c) wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,

d) wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,

e) wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

Zur Antragstellung ist jedes Vereinsmitglied berechtigt. Über den Ausschluss entscheidet die zuständige Abteilungsleitung mit Zustimmung des Vereinsausschusses. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss der Abteilungsleitung ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Hauptversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Hauptversammlung. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht wahr, so gilt die Mitgliedschaft durch den erstinstanzlichen Beschluss des Vereinsorgans als beendet. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Der Betroffene kann den Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Die Frist beginnt mit der Zustellung des Beschlusses. Verstreicht die Anfechtungsfrist fruchtlos, so wird der Beschluss wirksam. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann die zuständige Abteilungsleitung ihren Beschluss mit Zustimmung des Vereinsausschusses für vorläufig vollziehbar erklären.

(4) Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.

(5) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung von der zuständigen Abteilungsleitung bei Vorliegen einer der in Absatz 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen geregelt werden:

a) Verweis

b) Ordnungsgeld bis zum Höchstbetrag von EUR 100,-,

c) Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört,

d) Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein betriebenen Sportanlagen und Gebäude.

(6) Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder per Boten zuzustellen.

(7) Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.

 

§ 7 Beiträge, Umlagen, sonstige Leistungen

(1) Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Grundbeitrages (Geldbeitrages) verpflichtet. Bei Zugehörigkeit eines Mitgliedes zu mehreren Abteilungen wird der Grundbeitrag nur einmal erhoben.

(2)Die Abteilungen können mit Zustimmung des Vereinsausschusses Aufnahmegebühren und Abteilungsbeiträge erheben

(3) Bei einem nicht vorhersehbaren Finanzbedarf des Vereins kann die Erhebung einer Umlage (Geldbeitrag) beschlossen werden. Diese darf das 5-fache eines Jahresbeitrags nicht überschreiten. Minderjährige Mitglieder und Ehrenmitglieder sind von der Zahlung einer Umlage befreit.

(4) Bei Bedarf des Vereins können auch sonstige Leistungen in Form von Hand- und Spanndiensten mit maximal 10 Arbeitsstunden, ablösbar durch einen Geldbeitrag beschlossen werden. Der Ablösebetrag darf das 3-fache des Jahresbeitrags nicht überschreiten. Mitglieder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Erbringung der Hand- und Spanndienste/der Zahlung der Umlage befreit.

(5)Die Beschlussfassung über die Aufnahmegebühren und Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 und deren Fälligkeit erfolgt durch die Hauptversammlung. Die Beschlussfassung über die Abteilungsbeiträge gemäß § 7 Abs. 2 und deren Fälligkeit erfolgt durch die jeweilige Abteilungsversammlung mit Zustimmung des Vereinsausschusses. Die Beschlussfassung über die Umlagen gemäß § 7 Abs. 3 und deren Fälligkeit erfolgt durch die Hauptversammlung oder sofern lediglich eine abteilungsspezifische Umlage erhoben wird, durch die Abteilungsversammlung mit Zustimmung des Vereinsausschusses.

Die Beschlussfassung über die Hand- und Spanndienste/den Ablösebetrag gemäß § 7 Abs. 4 und deren Fälligkeit erfolgt durch die jeweilige Abteilungsversammlung mit Zustimmung des Vereinsausschusses.

(6) Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, können die Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 bis 3 gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über die Stundung/den Erlass entscheidet der Vorstand.

 (7) Die im Verein tätigen Übungsleiter können abteilungsweise durch Beschluss der Abteilungsleitung mit Zustimmung des Vereinsausschusses von der Beitragspflicht befreit werden. Die Befreiung kann nicht für lediglich einzelne Übungsleiter, sondern muss gegebenenfalls für alle in der Abteilung tätigen Übungsleiter ausgesprochen werden. Die Befreiung kann nur für die Zukunft und nicht rückwirkend ausgesprochen werden.

(8) Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen. Die Mitglieder sollen die Beiträge nach Möglichkeit im SEPA-Lastschriftverfahren bezahlen. Mitglieder, die nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.

§ 8 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:

der Vorstand
der Vereinsausschuss
die Abteilungsvorstände
die Abteilungsversammlungen
die Mitgliederversammlung (Hauptversammlung)

§ 9 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem

Vorsitzenden
stellvertretenden Vorsitzenden
Schatzmeister
Schriftführer

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden oder den Schatzmeister jeweils allein vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende oder der Schatzmeister von ihrer Vertretungsbefugnis nur bei Verhinderung des Vorsitzenden Gebrauch machen dürfen.

Der Schriftführer erledigt die anfallenden Schriftwechsel des Vereins nach den Anweisungen des Vereinsausschusses bzw. der Abteilungsvorstandschaften. Er hat bei den Sitzungen des Vereinsausschusses bzw. der Abteilungsvorstandschaften sowie bei den Mitgliederversammlungen die Protokollbücher zu führen. Alle wichtigen Schriftstücke müssen dem Vereinsausschuss bzw. den Vorstandschaften vorgelegt werden.

Der Kassier ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verbuchung aller ein- und ausgehenden Gelder. Für alle Buchungen müssen Belege vorhanden sein, die geordnet aufzubewahren sind. Den ordnungsgemäßen Eingang der Mitgliedsbeiträge hat er besonders zu überwachen. Bei der Jahreshauptversammlung hat er den Mitgliedern einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

(3) Der Vorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Vorstand kann sein Amt jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen.

Die vorstehenden Bestimmungen in Absatz 3 gelten analog für alle Organe und Gremien des Vereins.

Kann durch die Mitgliederversammlung kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden, so hat der zuletzt bestehende Vorstand die Aufgabe, dies umgehend dem zuständigen Registergericht sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband und den betroffenen Sportfachverbänden anzuzeigen.

(4) Wiederwahl ist möglich.

(5) Verschiedene Vorstandsämter können von einer Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein Vorstandsmitglied frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch eine Nachwahl im Vereinsausschuss nicht besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Insbesondere können jedoch Vorstandsmitglieder kein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen.

(6) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Eine Beschränkung der Vollmacht Im Innenverhältnis erfolgt nicht. Der Vorstand ist jedoch verpflichtet, beim Abschluss von Rechtsgeschäften jeglicher Art, bzw. bei Dauerschuldverhältnissen mit einem Jahresgeschäftswert von mehr als EUR 1.500,00 für den Einzelfall den Vereinsausschuss zu informieren. Im Übrigen gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.

(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.

§ 10 Vereinsausschuss

(1) Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus

den Mitgliedern des Vorstandes,
den Abteilungsvorständen

Der Vereinsausschuss kann darüber hinaus noch Beisitzer für bestimmte Aufgabengebiete wählen.

(2) Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

(3) Der Vereinsausschuss führt zusammen mit dem Vorstand die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand ist an die Beschlüsse des Vereinsausschusses gebunden. Weitere Aufgaben ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluss kann die Mitgliederversammlung weitergehende Einzelaufgaben übertragen.

(4) Ausschussmitglieder haben jederzeit das Recht, an den Versammlungen und Sitzungen der Abteilungen/Abteilungsvorstandschaften teilzunehmen.

§ 11 Abteilungsleitung

Die Abteilungsleitung der jeweiligen Abteilungen setzt sich zusammen aus

dem Abteilungsvorstand
dem stellvertretenden Abteilungsvorstand
dem Schriftführer
dem Schatzmeister
dem technischen Leiter und/oder einem Sportwart
dem Jugendsportwart
dem Pressewart

Eine Minderung/Mehrung der Anzahl der Sitze ist zulässig, soweit nicht die Position des Abteilungsleiters, Schriftführers oder Schatzmeisters betroffen ist.

§ 12 Abteilungsversammlungen

(1) Die Abteilungen haben das Recht und auf Antrag des Vereinsausschusses die Verpflichtung, Abteilungsversammlungen einzuberufen. Die Einberufung zu der betreffenden Versammlung ist dem Vereinsausschuss rechtzeitig mitzuteilen. Alle Mitglieder des Vereinsausschusses sind berechtigt, an den Abteilungsversammlungen teilzunehmen.

(2) Die Abteilungsvorstandschaft kann in der Abteilungsversammlung einzelne, die Abteilung betreffende Angelegenheiten besprechen und ggf. einen Beschluss durch Abstimmung herbeiführen.

(3) Die Abteilungen sind verpflichtet, jährlich eine ordentliche Abteilungsversammlung einzuberufen. Diese muss jeweils am Ende des Spieljahres durchgeführt werden.

(4) Für die Durchführung der Abteilungsversammlungen gelten die Regelungen zur Durchführung der Mitgliederversammlung (§ 13) entsprechend.

§ 13 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr bis spätestens zum 31.05. des Geschäftsjahres statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb von fünf Wochen stattfinden, wenn dies von einem Viertel der Vereinsmitglieder oder vom Vereinsausschuss schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.

(2) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail.

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(3) Anträge, die nicht in der Einberufung aufgeführt sind, können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Die Behandlung eines Dringlichkeitsantrags bei der Mitgliederversammlung kann nur erfolgen, wenn dies von den Mitgliedern mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen wird. Dringlichkeitsanträge, die auf eine Änderung der Satzung, eine Änderung des Vereinszweckes oder auf eine Auflösung des Vereines hinzielen, sind unzulässig.

(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Anträge auf Satzungsänderung müssen spätestens bis 31.01. des Geschäftsjahres beim Vorstand eingereicht sein (Datum des Poststempels bzw. Einlieferungsnachweis), damit sie im Wortlaut in die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung aufgenommen werden können.

(5) Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt, sofern die Satzung im Einzelfall nichts anderes bestimmt. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(6) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
b) Wahl der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichtes
c) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über Vereinsauflösung und über Vereinsordnungen
d) Beschlussfassung über das Beitragswesen, soweit nicht nach dieser Satzung die Abteilungen zuständig sind
e) Beschlussfassung über die Auflösung von Abteilungen
f) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

(7) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 14 Kassenprüfung

(1)Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines einschließlich der Kassen von Untergliederungen.. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen.. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

(2)Sonderprüfungen sind möglich.

(3)Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

 

§ 15 Abteilungen

(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses rechtlich unselbstständige Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszweckes halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für die Abteilungen entsprechend.

(2) Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden. Den Abteilungen steht jedoch das Recht zu im Rahmen des jährlichen Budgets über die zur Verfügung stehenden Finanzmittel zu verfügen und die Finanzmittel für den laufenden Betrieb zu verwenden. Rechtsgeschäfte jeglicher Art, bzw. Dauerschuldverhältnisse, die einen Jahresgeschäftswert von EUR 1.500,00 übersteigen, sind vom Vorstand zu genehmigen.

Jede Abteilung hat bis zum 31.01. des Geschäftsjahres dem Vereinsausschuss einen Haushaltsplan vorzulegen, in dem die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben dargestellt sind. Der Haushaltsplan ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen zu genehmigen.

Auf Antrag der Abteilungen können vom Vorstand Sonderzuwendungen im Rahmen der vorhandenen Mittel gewährt werden.

(3) Die Abteilungen haben zum 31.12. jeden Jahres einen vollständigen Kassenbericht über das Geschäftsjahr zu erstellen, der dem Vorstand bis spätestens zum 31.01. des Folgejahres vorzulegen ist.


 

§ 16 Auflösung des Vereines

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.

(2) Das nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt an die Gemeinde Vaterstetten mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

§ 17 Haftung des Vereins

Für Schäden, die einem Mitglied aus der Teilnahme von Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Vereinseinrichtungen entstehen, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.

§ 18 Inkrafttreten

(1) Die Satzung wurde bei der Jahreshauptversammlung am 22. Mai 2014 in Baldham beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister (VR 30023) in Kraft.    

(2) Durch die vorstehende Satzung erlischt die bisher gültige Satzung.

(3) Die Satzung ist unter dem Aktenzeichen 25.06.2014 – Amtsgericht München – Registergericht – im Vereinsregister eingetragen.